Jugendweltmeisterschaft Online

Die Jugend-Weltmeisterschaft mit insgesamt 132 Teilnehmer/innen wird gerade online ausgetragen, Veranstalter ist die World-Backgammon-Internet-Federation (WBIF):

 

Die ersten drei Runden, insgesamt in der Vorrunde sieben Runden Schweizer System angesetzt, sind gespielt. Von 10 gestarteten Junioren/innen sind 9 noch im Wettbewerb, eine hat kurz vor Beginn ihre Teilnahme zurückgezogen.

 

 

Sehr erfreulich ist das Abschneiden bis jetzt. Vier Spieler/innen konnten drei Siege erzielen:

 

Anastasia Orlowski aus Ulm, mit diesem Nachnamen trägt sie in der Backgammonwelt eine schwere Bürde, sie konnte dieser aber gerecht werden!

 

Yonas und Elias Lamnabhi aus Berlin, beide Söhne von unserem Mitglied Sabine Brinkmann. Yonas ist schon fast ein alter Hase und hat nur als Beispiel 2018 im Intermediate-Flight der Deutschen Meisterschaft die Last Chance gewonnen. Er belegt in der Deutschen Backgammon-Rangliste aktuell Platz 110. Sein jüngerer Bruder Elias nutzt anscheinend die Chance in diesem Rahmen das erste Mal auf sich aufmerksam zu machen.

 

Felix Wagener aus Hamburg, ebenfalls ein Name der verpflichtet. Felix ist in der deutschen Backgammon Szene, nicht nur durch seinen Vater Christoph, wohlbekannt. Er hat z. B. mit ihm gemeinsam 2019 das Consulting Double vom Lions-Cup in Bad Dürkheim gewonnen. 

 

Elijah Schuy aus Laubuseschbach im Taunus hat 2 von 3 Matchen gewonnen. Er war einer der Teilnehmer aus meinem Backgammon-Projekt vor 3 Jahren am Philippinum in Weilburg. 

 

Das Trio Jana Althainz und Alejandro Balting aus Laubuseschbach und Maurice Weidner aus Lampertheimkonnten 1 der 3 Matche gewinnen. Maurice kam durch seinen Vater Michael zum Backgammon, Jana und Alejandro stammen aus dem schon erwähnten Projekt am Philippinum.

 

Ahmad Hilal aus Ulm konnte bis jetzt noch kein Match gewinnen, aber ich bin mir sicher er wird seine Chancen schon noch nutzen.

 

Mit der „Youth World Championship“ hat die WBIF einen wichtigen Schritt gestartet, um die Jugend mit in die Wettbewerbe zu integrieren. Das ist eines der zentralen Anliegen von Bernhard Mayr aus Österreich, der in diesem Jahr zum neuen Weltverbandsvorsitzenden gewählt wurde. In einigen Ländern ist die Jugendarbeit schon sehr weit fortgeschritten, wir in Deutschland haben noch einige Arbeit vor uns. Die WBF fasst gerade die Initiativen im Jugendbereich zusammen um sie dann den Mitgliedsverbänden zur Verfügung zu stellen. Es können dann Arbeitspapiere und Seminarunterlagen erstellt werden, so muss nicht jedes einzelne Land diese Arbeit für sich selbst erledigen.

 

Der DBGV möchte gerne die Jugend-WM als Anlass nehmen, um die Jugendarbeit in Deutschland auszubauen. Dabei kann jeder Einzelne helfen, indem er Ideen für dieses Projekt liefert. Wir werden dann versuchen diese Ideen in der Jugendarbeit umzusetzen.

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