Hamburger Meister 2017 kommt aus Oldenburg

[tka] Vor Beginn des Turniers wurden die Top3-Spieler der Rangliste Georg Lachnit-Winter, Stefan Blancke und Eric Müller geehrt und mit Geldpreisen aus dem Jahrestopf versorgt. Daneben gab es einen Pokal für Cornelia Cleemann als beste Hamburger Backgammonspielerin sowie für Eric Müller als Rookie des Jahres.

 

Das Hamburger Jahresendturnier fand mit 47 TeilnehmerInnen für Hamburger Verhältnisse sozusagen im engsten Familienkreis statt. Die ersten 16 Spieler der Jahresrangliste waren für die Runde der letzten 32 gesetzt und auch die beste weibliche Spielerin Cornelia Cleemann erhielt als 17. der Rangliste noch zusätzlich ein Freilos.

 

Unter den letzten 4 und damit im Geld, welches aus dem Jahrestopf mit über € 1.000,- aufgestockt werden konnte, waren bekannte Namen wie Wagener und Kazemieh – allerdings jeweils in der Juniorenversion. Während sich Felix Wagener mit überzeugendem Spiel gegen den großen Stefan Blancke durchsetzen konnte, musste sich Philip gegen Oliver Hauk knapp geschlagen geben.

Die glücklichen Gewinner
Die glücklichen Gewinner

Das Finale fing für Felix, der als ungesetzter Spieler eine Runde mehr absolvieren musste, zunächst gut an und er führte 3 : 0 auf 15, als er für einen Doppelschuss zum Sieg ein gewagtes Redoppel auf 4 gab. Was ihn dann aber bewog, nach verpasstem Treffer den unmittelbar folgenden 8er-Cube zu nehmen, weiß nicht einmal der Backgammongott. Die Partie gewann Oliver Hauk dann auch noch Gammon und wir hatten einen neuen Hamburger Meister. Während Oliver sich wohl im Landaulet über den Oldenburger Marktplatz kutschieren lässt, fährt Felix - mit 2 Finalteilnahmen aus insgesamt 2 gespielten Turnieren der effektivste Spieler in Hamburg – wohl auch nicht ganz traurig nach Hause (anders als sein Vater).

 

Alle Verlierer aus der Hauptrunde, die nicht im Geld waren, kamen in die (teil-) progressive Consolation. Wer auch dort kein Glück hatte, bekam noch eine dritte Chance in der sofort anschließenden Last Chance. Gewinner der Consolation wurde Igor Schwarz gegen unseren Ranglistenersten Georg Lachnit-Winter.

 

Um die gesetzten 16 Spieler während ihrer Wartezeit bis zum Einsatz im Hauptturnier zu bespaßen wurde noch ein Whisky-WarmUp als 5-Punkte-KO-Turnier eingeschoben. Die regelmäßigen Glockenspieler waren hier wie zu erwarten bis zum Ende mit dabei, doch obwohl wie bei Verdurstenden in der Wüste für jeden Tropfen um ein Settlement gefeilscht wurde, nahm letztlich unser Tafelwasserfreund Lutz allein alle Flaschen mit nach Hause. Na dann mal Prost!

 

Unser Oldie Toni Theimer hat allen ganz zum Schluss noch einmal gezeigt, wo Barthel den Most holt. Nachdem er sich sowohl in der Main als auch in der Consolation durch gewiefte Settlements bereits die Taschen prall gefüllt hatte, bezwang er im Finale der Last Chance nach über 12 Stunden Gesamtspielzeit auch noch unseren Hannoveraner Dauergast Juri Alper und erhielt als Sonderpreis noch eine private Chauffeurfahrt nach Hause.

 

Besten Dank an alle Teilnehmer und herzlichen Glückwunsch an alle Finalisten!!!

 

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