Bericht zum 5. Turnier des Südbaden-Cup 2017

[Bericht bei suedbaden-cup.de zum 5. Turnier des Südbaden-Cup 2017]:

 

Mit kleiner aber feiner Besetzung startete vergangenen Sonntag das vorletzte Turnier zum "Südbaden-Cup 2017". Besonders spannend ist der Blick auf die Gesamtwertungen: Hier ist alles noch enger zusammengerückt und es gibt in allen drei Spielklassen zahlreiche Kandidaten mit sehr guten Aussichten auf den Meistertitel.

 

BEGINNERS

Bei den 5 Teilnehmern der Beginners schafften es lediglich Ghislane Schmid und Antonia Oehler, drei der vier Matches für sich zu entscheiden. Somit durften beide zum Turnierabschluss im Finale nochmals gegeneinander antreten. Nachdem Antonia Oehler zuvor das Gruppenmatch für sich entscheiden konnte, lief es im Endspiel für Ghislane Schmid deutlich besser. Mit ihrem zweiten Turniersieg in diesem Jahr liegt sie nun auf dem zweiten Rang der Gesamtwertung - punktgleich mit Ruth Siebler und 10 Zähler hinter Winny Dahlmann. (Beide waren bei diesem Turnier nicht am Start gewesen.) Unter diesen drei Spielerinnen wird beim Jahresendturnier auch die Entscheidung über den Meistertitel bei den Beginners fallen.

 

INTERMEDIATE

Etwas übersichtlicher als gewohnt ging es diesmal mit 11 Teilnehmern im Intermediate zu. Erkältungen, Urlaub und private Termine hatten diesmal das Starterfeld etwas reduziert. Somit wurde in lediglich zwei Gruppen gespielt. Hier nutzte Peter Barthel die Abwesenheit von Michael Fechler am besten, um sich in der Gesamtwertung ganz dicht an ihn heranzuschieben: Nach vier gewonnenen Gruppenmatches und dem Sieg im kleinen Finale gegen Alisa Guschker, liegt er nun auf Rang 2 - mit nur 3 Punkten Rückstand auf Michael Fechler. Peter Lischke blieb in der 1-Pointer Entscheidungsrunde mit Sabine Vogt und Bernd Kalke um den zweiten Gruppenplatz die Chance verwehrt, um den Turniersieg mitzuspielen und vor allem den Abstand zu Michael Fechler noch weiter zu verkürzen. Aber auch Peter Lischke hat nun eine sehr gute Ausgangsposition: Mit 9 Punkten Rückstand liegt er auf Rang drei der Gesamtwertung und darf ebenfalls optimistisch auf das Jahresendturnier blicken. Zumal er - wie Michael Fechler - bereits 2 Turniersiege auf seiner Seite hat. Weitere 5 Zähler dahinter folgt Sabine Vogt, die somit auch noch alle Chancen hat, ihren Meistertitel zu verteidigen. Alle vier sollten aber Turniersieger Matthias Doering gut im Blick behalten: Mit seinem Erfolg im Finale gegen Bernd Kalke verkürzte er den Rückstand auf Michael Fechler von 60 auf 25 Punkte, liegt damit aktuell auf Rang 5 der Gesamtwertung und hat bei einem weiteren Turniersieg im Jahresendturnier durchaus Aussichten auf den Meistertitel. Eine sehr offene Ausgangslage also im Intermediate, die von Beginn an beim Jahresendturnier für Hochspannung sorgen wird.

 

CHAMPIONS

Bei den Champions (12 Teilnehmer) ging es für Matthias Krings im wesentlichen darum, seinen guten Vorsprung in der Gesamtwertung möglichst auszubauen, mindestens aber zu halten. Sven Berger trat hier jedoch in der ersten Runde direkt auf die Bremse und schickte ihn in die Consolation. Nachdem Matthias Krings hier zumindest gegen Michael Schoppmeyer einen Erfolg verbuchen konnte, schickte Stéphane Tremet ihn endgültig nach Hause. Nun war also die Frage, was die direkte Konkurrenz in der Gesamtwertung machen würde. Im Falle von Thomas Gad (frühes Aus mit 0 Punkten) und Klaus Jochim (nicht angetreten) war die Lage schnell geklärt. Die fünf anderen (Michael Hager, Werner Frey, Stéphane Tremet, Sven Berger und Claus Weissbarth) hielten sich bis zum Schluss im Turnier und konnten so einige Punkte für die Gesamtwertung sammeln. Eins vorweg: Matthias Krings liegt immer noch vorn in der Rangliste, die Abstände sind aber deutlich geringer geworden. Dies zeigt der Blick auf die einzelnen Resultate. Werner Frey schaffte es ins Finale im Main, musste sich dort jedoch Turniersieger Michael Weidner geschlagen geben und verpasste so die Chance auf eine noch bessere Ausgansposition für das Jahresendturnier. Diese ist mit 16 Punkten Rückstand (Rang 4) aber nicht so schlecht. Punktgleich mit ihm ist nun Stéphane Tremet, der sich im Cosolation-Finale nicht gegen seinen direkten Konkurrenten Claus Weissbarth behaupten konnte. Der wiederum konnte mit diesem Erfolg auf Rang drei der Gesamtwertung vorrücken, mit 2 Punkten Vorsprung auf das Duo Frey/Trémet. Für Sven Berger und Michael Hager war jeweils im Halbfinale der Consolation Endstation. Damit liegt Michael Hager nun nach wie vor auf Rang 2, dazu konnte er den Abstand zu Matthias Krings von 21 auf nun nur noch 6 Punkte verkürzen. Sehr gute Aussichten also für Michael Hager, etwas weniger gute für Sven Berger, der nun auf Rang 6 liegend 19 Punkte Rückstand auf Matthias Krings hat. Aber auch er zählt zum Kreis der Kandidaten für den Meistertitel und hat damit, wie Sabine Vogt im Intermediate, durchaus noch Chancen, seinen Vorjahrestitel zu verteidigen. Und auch hier gilt wie im Intermediate: Beim Jahresendturnier wird es bei dieser Ausgangslage Hochspannung vom ersten Wurf an geben.

 

Die Ergebnisse und die aktuelle Rangliste sowie alle weiteren Informationen zum Turnier gibt es im Internet unter www.suedbaden-cup.de