Turnierbericht der 3. Merit Open auf Zypern

[vso] Die 3. Merit Open haben vom 04. – 08. November in Girne stattgefunden. Es war ein Turnier, welches wieder einmal Maßstäbe gesetzt hat, 283 Master-Spieler, 111 Intermediates und 45 Spielerinnen im Ladies-Tournament sorgten für die in den letzten Jahren nicht mehr dagewesene Zahl von über 400 Teilnehmern.

Blick in den Turniersaal des 3. Merit Open
Blick in den Turniersaal des 3. Merit Open

 

Die deutschen Backgammonspieler/innen waren sehr stark vertreten, keiner hat sie im einzelnen gezählt, aber die Schätzungen liegen zwischen 35 und 45. Damit wurde Deutschland bei der Siegerehrung als größte teilnehmende Nation geehrt, ich denke mal neben der Türkei.

 

 

Wir möchten das erfolgreiche Abschneiden der deutschen Teilnehmer hier noch einmal beleuchten:

Finalist des WarmUp: Rainer Witt aus Heddesheim
Finalist des WarmUp: Rainer Witt aus Heddesheim






Im WarmUp (256 Teilnehmer) wurde Rainer Witt aus Heddesheim erst im Finale besiegt. Dadurch konnte er den Hotelgutschein für das nächste Turnier im November 2016 leider nicht mit nach Hause nehmen.

Gewinner der 869 BG Trophy: Volker Sonnabend aus Weilmünster
Gewinner der 869 BG Trophy: Volker Sonnabend aus Weilmünster






Die „869 BG Trophy“ (128 Teilnehmer) hat Volker Sonnabend aus Weilmünster gewonnen und als Belohnung erhielt er ein schönes Board des gleichnamigen türkischen Boardbauers.

Das Finale im Ion Ressu Memorial Doubles
Das Finale im Ion Ressu Memorial Doubles
Siegerehrung des Ion Ressu Memorial Doubles. In der Mitte Götz Hildsberg & Kimon Papachristopoulos
Siegerehrung des Ion Ressu Memorial Doubles. In der Mitte Götz Hildsberg & Kimon Papachristopoulos

 

 

 

Im „Ion Ressu Memorial Doubles“ (132 Doubles) ging der Sieg wie bei den zwei letzten Veranstaltungen auch wieder nach Deutschland. Diesmal konnten sich Götz Hildsberg & Kimon Papachristopoulos (Köln/Leverkusen) im Finale gegen Liz Johanssen & Peter Carlsson aus Schweden durchsetzen.


Siegerehrung der Intermediate-Klasse: links Vitali Olchanski und Rochus Wegener, rechts Mit-Veranstalter Marco Fornasir
Siegerehrung der Intermediate-Klasse: links Vitali Olchanski und Rochus Wegener, rechts Mit-Veranstalter Marco Fornasir

 

 

 

 

 

In der Intermediate-Klasse hat Rochus Wegener aus Berlin die Last Chance gewonnen, bei diesem Starterfeld eine tolle Leistung. Im Main-Wettbewerb, der im Doppel-KO-Modus ausgetragen wurde, hat Vitali Olchanski aus Berlin seine hervorragende Leistung mit einem vierten Platz gekrönt.


Kommen wir jetzt zu der Master-Kategorie:





In der Last Chance konnte Götz Hildsberg aus Köln den zweiten Platz belegen. Die Halbfinales und das Finale haben leider nicht mehr in den zeitlichen Rahmen gepasst, deshalb musste Götz nachsitzen und im Anschluss an die Siegerehrung noch einmal ran.

 

Das ebenfalls im Doppel-KO-System ausgetragene Main-Event war natürlich das mit der größten Aufmerksamkeit verfolgte Ereignis. Und auch hier konnten sich einige Spieler/innen aus Deutschland profilieren:

Platz 9-12 im Main Event: Links Maik Stiebler aus Gifhorn, in der Mitte Josefin Bichler aus Leimen
Platz 9-12 im Main Event: Links Maik Stiebler aus Gifhorn, in der Mitte Josefin Bichler aus Leimen






Maik Stiebler aus Gifhorn schied in der 1. Runde der Main zwar schon aus, qualifizierte sich dann aber durch sechs Siege in der 2. Chance für die Platzierungen 9-12.

Josefin Bichler am Board
Josefin Bichler am Board







Josefin Bichler aus Leimen schafft in Hauptrunde 4 Siege und war damit unter den letzten 16. Mit weiteren drei Siegen in der 2. Chance erreichte sie wie Maik Platz 9-12.

Rechts: Der in Aachen wohnende Jakob Garal erreichte das Finale der 2. Chance
Rechts: Der in Aachen wohnende Jakob Garal erreichte das Finale der 2. Chance





Jakob Garal aus der Ukraine, wohnhaft aber in Aachen, erreichte einen phantastischen dritten Platz. Er unterlag erst im Finale der 2. Chance dem späteren Sieger.

Der Sieger des Turnieres: Gaz Owen aus England
Der Sieger des Turnieres: Gaz Owen aus England

 

 

 

Das Finale wurde zwischen dem ungeschlagenen Leon Dorel aus Rumänien und dem 2. Chance Gewinner Gaz Owen aus England ausgetragen. Gaz gewann das erste 17-Punkte-Match durch einen 8er Cube, deshalb kam es zum entscheidenden 9-Punkte-Match. Im ersten Spiel konnte wiederum Gaz ein gedoppeltes Backgammon gewinnen und 6-0 in Führung gehen. Damit war der Widerstand von Leon gebrochen und der Engländer konnte ohne Gefahr seinen Vorsprung ins Ziel retten.

Drei Mitglieder des Vorstandes des DBGV. Alle gehen mit Pokal nach Hause: v.l.n.r.: Volker Sonnabend, Josefin Bichler und Kimon Papachristopoulos
Drei Mitglieder des Vorstandes des DBGV. Alle gehen mit Pokal nach Hause: v.l.n.r.: Volker Sonnabend, Josefin Bichler und Kimon Papachristopoulos






Zu erwähnen wäre noch, dass der Vorstand des DBGV mit drei Mitgliedern angereist ist, die alle nicht mit leeren Händen heimreisen mussten. Das kann doch kein Zufall sein!

Wie gewohnt war das Turnier von den Veranstaltern Arda Findikoglu und Marco Fornasir sehr gut organisiert. Trotz der großen Teilnehmerzahl gab es kaum Probleme oder zeitliche Verzögerungen.  Auch das Hotel und Casino boten den bekannt guten Service, sodass auch im nächsten Jahr wohl wieder eine große Schar an Backgammonspielern den Weg nach Zypern finden dürfte.