Backgammon-Glossar

Anker ist ein "gemachter", also mit mindestens zwei Checker besetzter Punkt im Heimfeld des Gegners.
Backgame

spezielle Spielstrategie bzw. -typ:

Das Backgame wird meist von einem, im Spiel hinten liegenden Spieler eingesetzt. Er versucht zwei oder mehrere Anker im Heimfeld des Gegners zu etbalieren und beim Abtragen der Steine des Gegners auf einen Schuss zu hoffen und den dann geschlagenen Stein hinter einer Prime auszusperren.

Backgammon dreifache Spielwertung. Hat bei Spielende der Gegner noch einen oder mehrere Steine auf der Bar oder im Heimfeld des Gewinners, erhält der Spielgewinner die dreifache Punktzahl.
Bar Platz für die Ablage geschlagener Steine, in der Mitte des Spielbretts
Bear off / Abtragen Steine abtragen / ausspielen
Beaver

Optionale, aber im Turnierspiel nicht übliche Regel, die besagt: Ein Spieler, dem ein Doppel angeboten wird, kann mit der Ansage "Beaver" dieses Doppel annehmen und gleichzeitig den Doppler eine Stufe weiterdrehen, dabei aber im Besitz des Dopplers bleiben. Er hat also drei Optionen: Aufgeben (das Spiel zählt einfach), annehmen (Spielwert wird verdoppelt) oder "beavern" (Spielwert wird vervierfacht).

Blitz

spezielle Spielstrategie bzw. -typ:

Hier werden oft in einer frühen Phase des Spiels feindliche Blots im eigenen Heimfeld aggressiv geschlagen mit dem Versuch, anschließend möglichst viele Punkte zu besetzen und im Idealfall den Gegner komplett auszuschließen.

Blot einzeln stehender Stein
Board / Brett Spielbrett
Builder Stein, der zum Machen von Punkten benutzt werden kann
Captain ausführender Spieler des Teams in der Chouette
Chouette Spiel mit mehr als 2 Personen an einem Brett (siehe Chouette)
Crawford eine Regel im Turnierspiel, die besagt: Steht ein Spieler einen Punkt vor dem Gewinn des Matches (z.b. ein Spieler hat soeben 10 Punkte in einem 11-Punkte-Match erreicht), so darf im darauffolgenden Spiel nicht gedoppelt werden. In den nachfolgenden Spielen kann der Doppler aber wieder verwendet werden.
Cube / Doppler Verdopplungswürfel
ELO Die ELO-Zahl ist eine Wertungszahl, die die Spielstärke von Spielern beschreibt. Diese wurde 1960 von Arpad Elo als objektives Wertungssystem für den amerikanischen Schachverband USCF entwickelt.

Error Rate (ER)

Performance Rate (PR)

Die Error- oder Performance-Rate ist die durchschnittliche Fehlerquote pro Zug. Die Bewertung eines Spielers wird dadurch bestimmt, wie viel Equity er im Durchschnitt pro Entscheidung verliert.
Gammon doppelte Spielwertung. Hat bei Spielende ein Spieler noch keinen Stein abgetragen, ist jedoch aus dem Heimfeld des Gegners mit seinen Spielsteinen komplett entkommen, erhält der Spielgewinner die doppelte Punktzahl. 
Holdinggame

spezielle Spielstrategie bzw. -typ:

Hier wird versucht durch einen Punkt im inneren Board des Gegners diesen im Rennen aufzuhalten.

Homeboard / Heimfeld Die 6 Punkte / Felder, von denen aus die Spielsteine abgetragen werden können
Jacoby Optionale Regel, die besagt: Der Gewinn eines Gammons oder Backgammons zählt nur, wenn im betreffenden Spiel bereits gedoppelt wurde. Gilt vor allem im Unlimited Game („Moneygame“) und Chouette. 
Matchplay / Match

Ein Spiel auf eine bestimmte Anzahl zu erzielender Punkte. Bei Turnieren ist dies die vorherrschende Spielform.

Moneygame Spiel um Punkte ( siehe Unlimitiertes Spiel)
Pass / Passen Ablehnen / Passen einer Verdopplung
Pipcount die Anzahl aller Pips, die bis zum Abtragen des letzen Steins zu ziehen sind 
Pips das Ziehen eines Spielsteins von einem Spielfeld zum benachbarten Spielfeld ist ein Pip
Point / Punkt a) 1 Feld (Spitze) auf dem Spielbrett
b) mit 2 oder mehr Steinen besetztes Feld ("gemachter Punkt")
c) Gewinnpunkte
Prime eine durchgehende Abfolge von gemachten Punkten. Z. B. bilden drei hintereinander, also direkt benachbarte besetzte Spielfelder eine 3er Prime
Schuss Möglichkeit, einen einzeln stehenden Stein des Gegners zu schlagen
Slot Einzeln stehender Stein, der dazu dienen soll diesen Punkt zu machen.
Take / Annehmen eine angenommene Verdopplung
Unlimitiertes Spiel eine unbegrenzte Anzahl von Spielen, bei denen im Gegensatz zum  Match-Play nicht auf eine vorher festgelegte Anzahl von Punkten gespielt wird. In den meisten Fällen wird mit der Jacoby-Regel gespielt